+49 221 – 261 543-0 jsbk@skm-koeln.de

Sorgen um Ihr Kind? Wir unterstützen Sie.

Wenn Kinder oder Jugendliche konsumieren, zocken oder sich verändern, bleiben Eltern oft mit vielen Fragen und Sorgen zurück. Wir helfen, die Situation besser zu verstehen und Wege aus der Unsicherheit zu finden – vertraulich, wertschätzend und gemeinsam mit Ihnen.

Sorgen um Ihr Kind? Wir unterstützen Sie.

Wenn Kinder oder Jugendliche konsumieren, zocken oder sich verändern, bleiben Eltern oft mit vielen Fragen und Sorgen zurück. Wir helfen, die Situation besser zu verstehen und Wege aus der Unsicherheit zu finden – vertraulich, wertschätzend und gemeinsam mit Ihnen.

Fragen, Konflikte, UnsicherheitEN

Sie machen sich Sorgen um Ihr Kind?

  • Sie haben häufig Konflikte wegen Alkohol, Cannabis oder dem ständigen Online-Sein?

  • Sie fragen sich, ob Ihr Kind suchtgefährdet oder bereits abhängig ist?

  • Sie wissen nicht, wie Sie am besten reagieren oder das Thema ansprechen sollen?

  • Sie möchten verstehen, was hinter dem Verhalten Ihres Kindes steckt?

  • Sie suchen Unterstützung, um wieder besser ins Gespräch zu kommen?

  • Sie möchten sich einfach mal aussprechen und Rat holen?

Wir beraten Sie offen, vertraulich und auf Augenhöhe – telefonisch, per Mail oder im persönlichen Gespräch.

Sprechen Sie uns an!

Ab wann ist der Konsum meines Kindes problematisch?

Alkohol

Alkohol trinkt doch jeder – so fühlt es sich jedenfalls an. Alkohol als reiner Genuss – so vermitteln es die Medien. Doch ab wann ist der Konsum problematisch? Alkohol baut Hemmungen ab – kann aber auch zu Kontrollverlust, Streit oder peinlichen Situationen führen.

Internet

Das Internet als unser Wegbegleiter – wir verbringen immer mehr Zeit mit Surfen, Informieren, Vernetzen und Austauschen. Wieviel Online-sein ist noch unbedenklich? Wenn das Handy wichtiger wird als Freunde, Schule oder Schlaf, kann es Zeit sein, etwas zu verändern.

Kiffen

Kiffen kann zu Hochgefühlen und Entspannung führen, manche Konsumierende nehmen auch Geräusche und Bilder intensiver wahr. Andererseits kann Cannabis auch Unruhe und Angstgefühle auslösen oder man „kriegt nicht mehr alles auf die Reihe“. Kiffen – halb so wild oder doch riskant?

Wo liegt die Grenze?

Genuss, riskanter Konsum oder schon Abhängigkeit?! Wo liegt die Grenze?

Entwicklung einer Abhängigkeit

Diese und andere typische Fragen rund um das Thema „Sucht“ sind nicht immer eindeutig zu beantworten und bedürfen einer umfassenden und individuellen Klärung. Eine erste Orientierung gibt folgende, grobe Unterscheidung zwischen Genuss, riskanter Konsum und Abhängigkeit.

Genuss

  • Ihr Kind konsumiert gelegentlich – an ausgewählten Tagen, überwiegend in der Freizeit, etwa nach der Schule oder am Wochenende.
  • Phasen ohne Konsum überwiegen deutlich. 
  • Sie beobachten keine Anzeichen von Unruhe oder Gereiztheit, wenn kein Konsum stattfindet. 
  • Der Konsum scheint für Ihr Kind keine besonders große Rolle zu spielen, und bislang gab es kaum negative Erfahrungen damit. 
  • Wenn wichtige Dinge anstehen, die einen klaren Kopf erfordern, kann Ihr Kind gut verzichten. 
  • Sollte der Konsum jedoch zu Schwierigkeiten führen – etwa zu Gereiztheit, Problemen mit der Konzentration oder zur Vernachlässigung von Schule oder Hobbys –, würde Ihr Kind voraussichtlich selbst darauf reagieren und den Konsum reduzieren oder ganz einstellen.

Riskanter Konsum

  • Der Konsum Ihres Kindes ist keine Ausnahme mehr, sondern gehört inzwischen regelmäßig zum Alltag.

  • Oft scheint es Ihrem Kind schwerzufallen, den Überblick darüber zu behalten, wann und wie viel konsumiert wird.

  • Manchmal dient der Konsum offenbar auch dazu, mit Unzufriedenheit, Stress oder Konflikten besser zurechtzukommen.

  • Vielleicht wurde Ihr Kind bereits darauf angesprochen, dass der Konsum zu viel geworden ist.

  • In verschiedenen Lebensbereichen zeigen sich Schwierigkeiten, die auch mit dem Konsum zusammenhängen können – etwa nachlassende schulische oder berufliche Leistungen, Unzuverlässigkeit, der Rückzug von anderen Interessen oder wiederkehrende Konflikte mit Ihnen, Freund:inen oder Partner:innen.

  • Möglicherweise gab es auch schon Probleme mit dem Gesetz – zum Beispiel durch Alkohol- oder Drogenkonsum beim Autofahren, in der Schule oder am Arbeitsplatz, oder weil Ihr Kind konsumiert, obwohl es noch minderjährig ist.

Abhängigkeit

  • Der Konsum ist für Ihr Kind selbstverständlich geworden und prägt inzwischen den Alltag.

  • Freizeitaktivitäten wie Freunde treffen, Feiern gehen oder ins Kino gehen scheinen ohne Konsum kaum noch vorstellbar zu sein.

  • Oft konsumiert Ihr Kind auch allein.
    Wenn unklar ist, ob heute konsumiert werden kann, fällt es ihm schwer, sich auf andere Dinge – etwa Schule oder Arbeit – zu konzentrieren.

  • Vielleicht hat Ihr Kind schon häufiger geäußert, dass es gut wäre, weniger zu konsumieren oder ganz aufzuhören, es gelingt aber nicht.

  • Der Konsum bereitet offenbar auch nicht mehr so viel Freude wie früher, erfüllt aber eine Funktion – etwa, um Stress abzubauen, zu entspannen oder sich für die Anforderungen des Alltags „fit“ zu machen.

Jetzt Unterstützung holen!

Eltern und Bezugspersonen stehen häufig unter großem Druck, wenn es um das Thema Konsum oder Sucht geht. Sie müssen nicht alles allein schaffen – ein Gespräch kann helfen, die Situation klarer zu sehen und neue Wege zu finden. Gerne beraten wir Sie persönlich, telefonisch oder per Mail – vertraulich, wertschätzend und kostenfrei.

Unser Angebot für Familien

MDFT – Multidimensionale Familientherapie

Die Multidimensionale Familientherapie (MDFT) ist ein familienorientiertes ambulantes Therapieprogramm für Jugendliche mit substanzbezogenen Problemen und evtl. damit einhergehenden psychischen Problemen oder sonstigen Verhaltensstörungen.

Zielgruppe:
Jugendliche & junge Erwachsene mit problematischem Substanzkonsum und deren Familien.

Dauer der Intervention:
5 – 6 Monate, mit mehreren Kontakten pro Woche.

Ziele:

  • Abstinenz / Konsumreduktion
  • Verbesserung der damit verbundenen psychischen/sozialen Probleme
  • Verbesserung der schulischen Leistung/Bildungschancen
  • Neugestaltung des Freizeitverhaltens
  • Verbesserung der elterlichen Erziehungskompetenz
  • Verbesserung des affektiven Klimas bzw. der Bindungen in der Familie
  • Reduktion dysfunktionaler familiärer Kommunikationsmuster
  • Mobilisierung sozialer Ressourcen

Methode:

MDFT unterscheidet vier Interventionsebenen:

  • Jugendlicher (Einzelsitzungen)
    Motivierende Gesprächsführung, suchttherapeutische Intervention, Drogenscreening
  • Eltern (Einzelgespräche und gemeinsame Gespräche)
    Besonderer Fokus auf Erziehungskompetenz des Elternteams (keine Paartherapie!)
  • Familie (Eltern & Jugendlicher, Gespräche in verschiedenen Konstellationen möglich)
    Förderung wertschätzender Kommunikation, „Enactment“.
  • Außerfamiliäre Lebensbereiche (Schule, Jugendhilfe, Arbeit, Freizeit, Peers…)

Bei Bedarf Einbezug des sozialen Umfeldes im Sinne von „Case Management“.

Ein Therapeut arbeitet auf den unterschiedlichen Ebenen (Allparteilichkeit). Die Qualitätssicherung erfolgt durch begleitende Supervision und wöchentliche Treffen der MDFT-Therapeuten.

Dieses Angebot muss über das jeweilige Bezirksjugendamt beantragt werden.

Ansprechpartnerin:
Antonia Torras-Vives
Tel: 0221 261543-122
E-Mail: antonia.torras-vives@skm-koeln.de

Digitale Unterstützung nutzen.

Persönliche Gespräche sind wichtig – aber manchmal ist der erste Schritt leichter am Bildschirm. Das Portal digisucht bietet Ihnen anonyme Onlineberatung zu allen Fragen rund um Drogen, Sucht, Substanzkonsum, Glücksspielen und Medienkonsum. Freundlich. Professionell. Anonym. Und kostenfrei!